Martin Koerber, geboren 1956 studierte Publizistik, Kunstgeschichte und Musikwissenschaft an der Freien Universität Berlin. In den 1980er Jahren arbeitete er an Experimentalfilm- und Dokumentarfilmprojekten mit. Seit 1986 war er zunächst freier Mitarbeiter von Deutsche Kinemathek, Nederlands Filmmuseum und anderen Filmarchiven, 1998 – 2003 arbeitete er fest bei der Deutschen Kinemathek Deutsche Kinemathek.

Seit 1988 führte er zahlreiche Restaurierungen klassischer deutscher Filme, unter anderem „M“, „Testament des Dr. Mabuse“, „Menschen am Sonntag“, „Weiße Hölle vom Piz Palü“ und „Metropolis“ aus.

Von 1995 – 2003 übernahm er die Organisation der Retrospektiven für die Internationalen Filmfestspiele Berlin im Rahmen der Arbeit für die Deutsche Kinemathek. 2003 erfolgte seine Berufung zum Professor für Restaurierung von Audiovisuellem und Fotografischem Kulturgut an der Hochschule für Technik und Wirtschaft, Berlin.

Seit 2007 ist er Leiter des Filmarchivs in der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen.