Coding da Vinci Saar-Lor-Lux 2020

Der seit 2014 existierende Hackathon Coding da Vinci fand 2020 erstmalig konsequent grenzüberschreitend statt, läutete die Sprintphase mit einem dezentralen, digitalen Format ein und konzipierte die Präsentation der Kulturdaten, den Kick-Off und die Arbeit in den Teams mit Hilfe von Online-Plattformen, Tools und kollaborativen Arbeitsmethodiken.

Seit 2014 bringt der Hackathon Coding da Vinci innovative Nachnutzungsszenarien für offene Kulturdaten hervor und schafft – inzwischen zwei Mal im Jahr – Raum für die aktive Zusammenarbeit von Akteuren aus Kultur- und Technikwelten.

Der Hackathon fand 2020 in der Großregion Saar-Lor-Lux erstmalig als konsequent grenzüberschreitendes Format statt. 18 großregionale Kulturakteure stellten 27 Datensets für den Hackathon zur Verfügung und kamen mit regionalen und überregionalen Entwickler*innen-Communities zusammen, um anhand der Daten die Potentiale digitalen Kulturerbes und frei lizenzierter Kulturdaten auszuloten.

Das Team von Coding da Vinci Saar-Lor-Lux 2020 konzipierte den Kick-Off des Hackathons aufgrund der geltenden Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung von COVID19 als dezentrale, digitale Variante. Der Kick-Off wurde als Prozess über einen Zeitraum von zwei Wochen verteilt. Herausforderung war es, allen Teilnehmenden trotz unterschiedlicher Erfahrung mit Online-Tools bestmögliche technische und methodische Rahmenbedingungen und größtmögliche Flexibilität zu bieten, um sich aktiv an der Ideen- und Projektentwicklung zu beteiligen.

Der Hackathon gliederte sich in drei Veranstaltungen:

Bei einer Videokonferenz (2 Stunden) wurden die bereitgestellten Datensets mittels vorbereiteter Kurzvideos vorgestellt und im Rahmen eines moderierten Austauschs erste Ideenansätze entwickelt. Alle Inhalte der Veranstaltung wurden im Anschluss auf der Webseite veröffentlicht. Beim Online-Kick-Off (2 Tage) wurden auf der Basis der bereitgestellten Datensets Projektideen entwickelt, wo die Teams sich zusammenfanden. Für die Video-Kommunikation wurde Zoom und Big Blue Button genutzt. Nach der 7-wöchigen Sprintphase, in der die Teams ihre Prototypen online entwickelten und sich überwiegend online organisierten, wurden alle Projekte im Rahmen der Preisverleihung (gestreamte Präsenzveranstaltung) vorgestellt und die überzeugendsten Projekte von einer Jury ausgezeichnet.


Veranstaltungsteam

Das grenzüberschreitende Veranstaltungsteam bestand aus vier saarländischen Akteuren – K8 Institut für strategische Ästhetik gGmbH (Projektkoordinator), Hochschule der Bildenden Künste Saar, Opensaar e.V. und Stiftung Saarländischer Kulturbesitz – sowie den großregionalen Partnern BLIIIDA (Metz, Frankreich) und dem Centre national de l’Audiovisuel (Dudelange, Luxemburg). Mit Unterstützung der Geschäftsstelle von Coding da Vinci und gefördert von der Kulturstiftung des Bundes richtete dieses Team von Februar bis Juli die Veranstaltungsreihe Coding da Vinci Saar-Lor-Lux 2020 aus.




Zum Projekt